Die Historie:
Kontinuität im Wandel der Seppeler Gruppe.


Es begann anno 1917





Dipl.-Ing. Eduard Seppeler, Abteilungsleiter der Versuchsanstalt für Luftfahrt in Berlin-Adlersdorf, gründet am 15. Oktober in Berlin-Neukölln ein Konstruktionsbüro für Flugindustrie. Eduard Seppeler entwickelt Kraftstoffverbrauchsmessgeräte, Flugmotorenprüfstände und Flächen- und Tragdeckkühler für die Luftfahrt. Ende 1918 erfolgt die Umbenennung in Konstruktionsbüro für Flug- und Fahrindustrie.



1919




In Rietberg, Ostwestfalen, gründet der Kaufmann Clemens Lohaus eine Röhren- und Blechwarenfabrik, die 1921 umbenannt wird in Norddeutsche Bergwerks- und Industriebedarfs-Aktiengesellschaft.




1922





Bau einer eigenen Verzinkungsanlage mit 4,2 m Kessellänge in Rietberg. Im Folgejahr werden die ersten schmiedeeisernen Transportfässer hergestellt.



1925




Eduard Seppeler schließt mit Telefunken, Berlin, einen Vertrag auf Lieferung von Regelpropellern ab. Die Norddeutsche Bergwerks- und Industriebedarfs-Aktiengesellschaft, Rietberg in Westfalen, wird in Rietbergwerke Aktiengesellschaft umfirmiert. Heinrich Münker, Direktor der Rietberg-Werke AG, entwickelt das Emballagenprogramm weiter. Hauptabnehmer der Rollreifenfässer sind Mineralölgesellschaften, der Kundenkreis reicht bis in die Türkei.




1929





Das Produktionsprogramm der Rietberg-Werke AG wird um "Hofgeräte" erweitert: Die zunehmende Mechanisierung der Landwirtschaft verlangt nach verzinkten Jauchefässern und Futterdämpfern.



1929




Die Firma Dipl.-Ing. Eduard Seppeler, Konstruktionsbüro für Flug- und Fahrindustrie, wird in die Seppeler Stiftung für Flug- und Fahrwesen, eine Familienstiftung mit Sitz in Berlin, umgewandelt. Damit entsteht eine Unternehmensstiftung, die in die Auseinandersetzung zwischen Kapital und Arbeit die Verselbstständigung des Kapitals einbringt. Eduard Seppeler beweist sich somit nicht nur als Pionier der Luftfahrt, sondern auch als Pionier neuer Unternehmensformen, in denen sich Technik, Wirtschaft und Soziales neu ordnen.




1936





Die Seppeler Stiftung für Flug- und Fahrwesen entwickelt sich zu einem bedeutenden Hersteller von Flugmotoren-Prüfständen. In diesem Jahr übernimmt die Seppeler Stiftung Berlin auch die Aktienmehrheit der Rietberg-Werke AG. Hier in Rietberg ist die Familie Seppeler seit dem 15. Jahrhundert heimisch. Um die AG technologisch und wirtschaftlich zu stärken, werden Seppeler-Prüfstände und -Betankungsanlagen auch in Rietberg produziert.



1941




Eduard Seppeler verlagert kriegsbedingt die Fertigung von Verstellpropellern für Boden-Luftraketen von Berlin nach Neuenkirchen bei Rietberg.




1945





Nach Kriegsende demontiert die sowjetische Besatzungsmacht den Berliner Fertigungsbetrieb der Seppeler Stiftung.



1950




Die Rietberg-Werke AG firmiert seit Ende 1950 als Rietbergwerke, Inhaber Seppeler Stiftung. Gemeinsam mit der Mineralölindustrie werden verzinkte Kleintankanlagen entwickelt. Sie werden als "Rietberg-Tankanlagen" vor allem in der immer stärker motorisierten Landwirtschaft zum Begriff.




1950





Das Programm für landwirtschaftliche Geräte und Anlagen wird immer weiter ausgebaut. Die westdeutsche Landwirtschaft befindet sich im Übergang zur Agrarindustrie, hat einen enormen Nachholbedarf an Technisierung und Motorisierung. Von Ernte zu Ernte werden die Erträge durch Mineraldüngung, Monokulturwirtschaft und neue Verfahren gesteigert. Mähdrescher erobern die Äcker - die Rietbergwerke leisten durch den Bau von Geräten und Anlagen zur Trocknung von Feuchtgetreide und zur Getreidelagerung einen Beitrag zur Ernährungssicherung.



1955




Weiterentwicklung des Trocknerprogramms in Zusammenarbeit mit Prof. Denker, Bonn, Prof. Wenner, München, und Dipl.-Ing. Heidt zum neuen Schachttrockner. Der Rietberg-Schachttrockner wird in den folgenden Jahren zur meistverkauften Trocknungsanlage der jungen Bundesrepublik.




1959





Dipl.-Ing. Dr. Klaus Seppeler, seit 1953 in der Geschäftsleitung der Rietbergwerke tätig, wird alleiniger Geschäftsführer.



1959




Die Rietbergwerke liefern nun auch Heizöl- Batterietanks, die für die Umstellung von Heizungsanlagen auf den Brennstoff Öl benötigt werden.




1965





Feuerverzinken bekommt als "bester Korrosionsschutz für Stahl" einen hohen Stellenwert. Die ressourcenschonende Oberflächenveredelung wird ihren Weg bis in die Autoindustrie machen. Das Lohnverzinken als Dienstleistung für Gewerbe- und Industriebetriebe überrundet mittlerweile das Verzinken der eigenen Produkte. Rietberg erweitert die Kapazitäten und baut die modernste Feuerverzinkungsanlage Europas: mit dem stattlichen Kesselmaß von 14,20 m Länge.



1965




Das Jahr der inneren Veränderungen: Abkehr vom patriarchalischen Direktivdenken lautet die Devise. Dr. Klaus Seppeler führt, angeregt vom Harzburger Modell, einen neuen Führungsstil ein. Verantwortung delegieren und durch Zusammenarbeit im Team neue Kräfte freisetzen, das sind die Ziele. Die organisatorische Weiterentwicklung der Rietbergwerke wird in den Folgejahren konsequent am Delegationsprinzip festhalten. Der Betriebsrat wird als wichtiger Partner und Aktivposten in das Firmengeschehen eingebunden.



1973




Die seit fast zwanzig Jahren bestehende firmeneigene Unterstützungskasse wird umbenannt in "Eduard Seppeler Gedächtnis-Fond". Ihr satzungsgemäßes Ziel ist die Altersversorgungshilfe von Betriebsmitgliedern und deren Familien sowie die Unterstützung von Mitarbeitern in Notlagen.




1974




Der Beirat der Rietbergwerke wird in die zeitadäquate Neugestaltung der Unternehmensorganisation und des Führungsstils mit einbezogen. Das Beiratsmitglied Prof. Dr.-Ing. Hans Blohm von der Universität Karlsruhe und Wolfgang Seppeler entwickeln die Produktgruppenorganisation für Mittelstandsbetriebe, die Betriebswirtschaftsgeschichte schreiben soll. Die Produktgruppenorganisation gliedert sich jetzt in die Produktgruppen Verzinkerei, Behälterbau, Landtechnik und Gitterrostfertigung. Die Zentralstelle Finanz- und Rechnungswesen übernimmt für alle Produktgruppen Dienstleistungsfunktionen.



1974




Die Rietbergwerke GmbH & Co. KG übernimmt die Kommanditmehrheit der 1935 gegründeten Firma Helling & Neuhaus in Gütersloh-Isselhorst mit einer Feuerverzinkungsanlage und einer Stahlgitterrostfertigung.




1975





Wolfgang Seppeler, bis zu diesem Zeitpunkt in der Geschäftsleitung der Firma Fritz Werner, Berlin, tätig, tritt in die Geschäftsleitung der Rietbergwerke GmbH & Co. KG ein.



1978




Als konsequente Umsetzung des neuen Führungsstils startet ein Projekt des von der Bundesregierung geförderten Programms "Humanisierung des Arbeitslebens". Es soll sieben Jahre dauern und bewirkt ein neues Verhältnis des Menschen zur Arbeit, des Unternehmens zur Arbeitsorganisation und der Menschen untereinander im Unternehmen.



1978




Die Produktgruppe Landtechnik stellt neue Düngemittelmischanlagen vor, die computergesteuert die ökologische Qualität der Böden berücksichtigen. Im Bereich der Dächertrockner werden Anlagen mit immer größeren Stundenleistungen errichtet.   




1984





In der Produktgruppe Behälterbau entsteht der erste Spezialbehälter für den Umweltschutz: das Altöldepot 950. Die nach dem Baukastenprinzip konstruierte Produktlinie hat im Markt Pilotcharakter. Die Reihe der doppelwandigen, explosionsdruckstoßfesten, feuerverzinkten Lager- und Transportbehälter reicht bald von 80 bis 10 000 l Inhalt. Es werden zahlreiche Gebrauchsmuster und Patente erteilt.



1987




Die Rietbergwerke GmbH & Co. KG erwirbt eine 40%ige Beteiligung an der Feuerverzinkung Picker GmbH & Co. KG in Arnsberg. Kai Seppeler wird Geschäftsführer.




1987





Das vom Industriedesigner Karl Heinz Keunecke, Berlin, entworfene Altöldepot 600 erhält den "Staatspreis des Landes Nordrhein-Westfalen für Design und Innovation".



1989




Es zeichnet sich ab, dass die Produktgruppe Behälterbau ihr strategisches Geschäftsfeld immer stärker in Richtung Umweltschutz ausrichtet. Mittlerweile ist eine komplette Familie von Umweltschutzbehältern für die Ver- und Entsorgung im Bereich flüssiger Gefahrstoffe entstanden. Das Problemlösungsangebot der Rietbergwerke erstreckt sich auf die gesamte Logistik, Zulassungsfragen, Anwendungstechnik sowie auf umweltgerechte Verfahrenstechniken.




1990





Die Rietbergwerke GmbH & Co. KG erwirbt die Feuerverzinkung Paul Heinemann GmbH & Co. in Westerkappeln bei Osnabrück.



1991




Die Seppeler Gruppe präsentiert sich nach außen mit einem neuen Logo und dem Slogan "Die starke Verbindung". Kein Unternehmen ist nur die Summe von Mitarbeitern, Maschinen und Produkten. Erst durch die Ausrichtung aller Aktivitäten auf eine gemeinsame Zielsetzung, durch eine gleichgerichtete Motivation aller Beteiligten und die Einbeziehung der Kunden und des sozialen Umfelds in das postulierte Zielbündel entsteht ein Organismus, der Stärke ausstrahlt und aus dieser inneren Stärke Zukunft realisieren kann. Die Maxime der starken Verbindung wird symbolisiert durch das neue Logo der Seppeler Gruppe. Von Prof. Eberhard Fiebig aus Kassel dreidimensional umgesetzt in einer feuerverzinkten Skulptur, symbolisieren zwei ineinandergreifende Elemente die innovative Dynamik der Gruppe. Verbunden, aber nicht verschmolzen heißt denn auch die Interpretation dieser Klammer, die in Zukunft alle Aktivitäten der Gruppe begleiten wird. Die Skulptur - aufgestellt im Eingangsbereich jeder Firma der Gruppe - ist äußeres Wahrzeichen der Gruppenphilosophie.




1992





Die Rietbergwerke führen gemeinsam mit der Universität GH-Paderborn ein Forschungs- und Entwicklungsprojekt "Industrieemulsionen" durch. Gesucht werden bessere Lösungswege zur Aufbereitung und umweltgerechten Entsorgung von Flüssigkeiten, vor allem von Kühlschmierstoffen.



1992




Die Rietbergwerke GmbH & Co. KG erwirbt die Feuerverzinkung Genthin GmbH & Co. KG bei Magdeburg.




1992





Die Helling & Neuhaus GmbH & Co. erwirbt eine 50%ige Beteiligung an der Fibresta GmbH, einer Vertriebsgesellschaft für glasfaserverstärkte Kunststoff-Gitterrost-Systeme.



1993




Im Rietberger Altstadtkern übergibt die Seppeler Gruppe das Haus Bartscher mit restaurierten Fresken des ostwestfälischen Hofmalers P.F.L. Bartscher seiner neuen Bestimmung. Das herrschaftliche Wohnhaus aus dem 17. Jahrhundert dient der Seppeler Gruppe künftig als Refugium für Arbeitsgruppen, Gremien und Seminare sowie als Gästehaus. Im gleichen Jahr entsteht unter der Federführung des Schweizer Architekten Karl Fleig in Rietberg ein modernes Verwaltungsgebäude: offen, lichtdurchflutet, funktional ausgewogen, richtungweisend. Zwei architektonische Kleinode, zwischen denen Jahrhunderte liegen und deren Wesen ein wenig vom Geist der Seppeler Gruppe verkörpert: Sich mit Wissen aus der Vergangenheit frühzeitig, bewusst, mutig und zuversichtlich auf die Zukunft einrichten.




1993





Die Seppeler Gruppe unternimmt einen weiteren Schritt zur Wettbewerbssicherung im internationalen Markt: Mit einem Qualitätshandbuch für alle dienstleistenden und produzierenden Bereiche der Seppeler Gruppe werden die Voraussetzungen für die Zertifizierungen nach DIN EN ISO 9000 ff erfüllt. Qualitätszirkel wie SIP (Seppeler-Innovations-Programm) ziehen immer weitere innovative Kreise.



1993




Die Rietbergwerke GmbH & Co. KG erwirbt die Tell Feuerverzinkung GmbH & Co. KG in Hannover Langenhagen. In den kommenden zwei Jahren wird das Unternehmen erweitert und erneuert. und in Feuerverzinkung Hannover GmbH & Co. KG umbenannt.




1993





Der Oberflächenschutz Feuerverzinkung wird um das Duplex-System (Feuerverzinkung + Farbbeschichtung) erweitert: Der Synergieeffekt beider Korrosionsschutzsysteme erhöht die Einzelschutzdauer des Zinküberzuges und der Beschichtung. Die gesamte Palette der farblichen Gestaltung lässt sich bei der zusätzlichen Beschichtung nutzen.



1995




Im Bereich Feuerverzinken beteiligt sich die Seppeler Gruppe am mehrere Jahre dauernden Projekt PIUS des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie. PIUS ist das Akronym für "Produktionsintegrierter Umweltschutz". Im Rahmen des Forschungs- und Entwicklungsprogramms sollen Prozesse, Verfahren und Techniken entwickelt werden, bei denen Rest- bzw. Abfallstoffe ganz vermieden oder auf ein unvermeidbares Minimum reduziert werden.



1997





Die Rietbergwerke GmbH & Co. KG erwirbt eine 30%ige Beteiligung an der OTB Oberflächentechnik Braunschweig GmbH in Braunschweig. Sie ist spezialisiert auf das Feuerverzinken von Kleinteilen.


1999





Die Rietbergwerke GmbH & Co. KG erwirbt die in 1995 gegründete Feuerverzinkung Bremen.

 



2000





Die Rietbergwerke GmbH & Co. KG baut in Polen, in der Nähe von Krakau eine neue Feuerverzinkungsanlage. Die Ocynkownia Śląsk Sp. z.o.o. ist das erste Auslandswerk der Seppeler Gruppe, konzipiert für besonders große und schwere Stahlkonstruktionen.



2000




Aus den reinen Feuerverzinkern werden Dienstleister rund um den Bereich Korrosionsschutz. Neben den altbewährten Schutzsystemen werden im Dienstleistungsprogramm neue Technologien integriert, so dass der jeweils aktuellste Stand der Korrosionsschutztechnik eingesetzt werden kann.



2000





Helling & Neuhaus GmbH & Co. KG erwirbt die Fibresta GmbH. Die Fibresta GFK-Gitterroste werden als Eigenprodukt in das Angebot des Geschäftsbereichs Gitterroste aufgenommen.



2001




Bei den Rietbergwerken wird der Feuerverzinkungskessel auf die Nutzmaße 17,00 m Länge x 1,60 m Breite x 3,00 m Tiefe erweitert. Die Produktionssparte Agrartechnik wird an die Firma Riela verkauft. Das von der Seppeler Gruppe initiierte Korrosionsschutz-Optimierungssystem OPTICOR wird in das gruppeninterne Marketingprogramm übernommen.


2002





 

Die Seppeler Gruppe beteiligt sich an dem polnischen Gitterrosthersteller Kraty Mostostal Krakau und schafft sich damit auch im produzierenden Bereich ein Standbein in Osteuropa. Das Marketingkonzept "Bei uns klappt's" wird eingeführt und die Positionierung der Seppeler Gruppe als ganzheitlicher und dienstleistungsorientierter Korrosionsschutz-Verbund gestärkt.


2003




Die Dr. Klaus Seppeler Stiftung wird als stille Beteiligung in die Rietbergwerke eingegliedert. Die Forschungsaktivitäten in der Gruppe werden durch die Gründung eines Forschungsbeirates und die Erweiterung des Forschungsprogramms intensiviert. Die Behältertechnik erhält für den expandierenden EU-Markt und die Produktion hochwertiger Serien- und Einzelprodukte eine neue strategische Ausrichtung. Mit zinklar stellt die Seppeler Gruppe ein Passivierungsverfahren zur Vermeidung von Weißrost bei frisch verzinkten Bauteilen vor. Das polnische Gruppenunternehmen Ocynkownia Śląsk, Chrzanów, entwickelt sich zur größten Verzinkerei Polens.



2004





Die Seppeler Gruppe wird in eine Holding mit Beteiligungen umgewandelt und die Dr. Klaus Seppeler Stiftung als unternehmensverbundene Stiftung eingegliedert. Die Stiftung erhält den erweiterten Zweck, technische Forschung und Entwicklung zu fördern, die Ergebnisse in die Fertigung zu überführen und diese im Unternehmensverbund wirtschaftlich zu sichern.


2006



Seit Januar 2006 haben die Rietbergwerke das größte Verzinkungsbecken Deutschlands. Mit diesem neuen 17,70 m langen Kessel können Bauteile bis zu 23 m Länge verzinkt und so wirkungsvoll, langfristig und zuverlässig gegen Korrosion geschützt werden.



2006





Im Juni 2006 erwirbt die Seppeler Holding GmbH & Co. KG zusammen mit Manfred Rosendahl eine Verzinkerei in Altenhundem. Diese agiert nun mit zwei erfahrenen Gesellschaftern auf dem Gebiet Feuerverzinkung unter dem Namen Verzinkerei Lennestadt GmbH & Co. KG.


2007




Die Ocynkownia Śląsk beginnt mit dem Bau ihrer Zweigniederlassung in Kluczbork. Die neue Feuerverzinkerei im Süd-Westen Polens bekommt mit 2,8 Metern einen außergewöhnlich breiten, 12,1 m langen und 3,1 m tiefen Kessel. Bis zu 15 t schwere Konstruktionen können dort verzinkt werden.

 



2007




Das Betriebsdatenerfassungssystem (BDE-System) der Rietbergwerke ist erfolgreich in Betrieb genommen worden. Neben den vielen internen Vorteilen des BDE-Systems durch die absolute Transparenz aller Vorgänge, bietet es den Kunden ein Höchstmaß an Sicherheit. QS-Zertifikate (Werkszeugnisse) können ausgestellt werden, in denen alle relevanten Prozessparameter jeder einzelnen Charge der Verzinkungsaufträge genauestens dokumentiert sind.


2008




Seit Februar 2008 haben die Rietbergwerke nun auch die Möglichkeit, Ihre Werkstücke perfekt für nachfolgende Bearbeitungsschritte vorzubereiten: Durch Entrosten, Entzundern und das Entfernen alter dicker Farbschichten wird eine metallisch blanke Oberfläche geschaffen. Durch Sweepen, ein sanftes Strahlen die richtige Grundlage für die Haftbarkeit nachfolgender schwerer Korrosionsschutz - Beschichtungen auf zuvor feuerverzinkten Teilen hergestellt. (Arbeitsmaß 10,0 x 2,5 x 3,0 Meter)