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Kein Problem mit großen Nummern: Unsere Kollegen der Ocynkownia Śląsk Kluczbork machen Verzinkungen für das größte urbane Seilbahnnetz der Welt – ein Verkehrsmittel der Zukunft.

Der Himmel blitzt im schönsten Blau. Ein Hauch von Rot schleicht sich hinein. Während die Gondel langsam in die Höhe fährt, bietet sich eine spektakuläre Aussicht: unten das Häusermeer am Steilhang, am Horizont der schneebedeckte Gipfel des Illimani. Doch die Stadtseilbahn von La Paz bietet ihren Gästen noch viel mehr: eine nahezu meditative Fahrt ohne Gestank, ohne Gedränge, ohne Geräusche.

Kesselbreite und Termintreue sind enorm wichtig

In der bolivianischen Metropole mit dem höchst gelegenen Regierungssitz der Erde nahm Präsident Evo Morales im Mai 2014 die „Linéa Roja“ in Betrieb. Sie stammt vom Voralberger Unternehmen Doppelmayr und verbindet über eine Länge von 2.349 Metern La Paz mit der Nachbarstadt El Alto. In diesem innovativen Großprojekt steckt jede Menge Seppeler. Denn Gassner Stahlbau – ein Unternehmen der Doppelmayr Gruppe – fertigt die Seilbahnstützen und lässt die übergroßen Stützenteile bei uns in der Ocynkownia Śląsk Kluczbork verzinken. Kein Wunder, denn mit einer Kesselarbeitsbreite von 2,80 Meter verfügt Kluczbork über den breitesten Verzinkungskessel Europas. Eine Breite, die nicht jeder anbieten kann.

Korrosionsschutz ist gerade bei Seilbahnen ein wichtiges Thema. Durch die Feuerverzinkung sind die Stützen selbst in klimatisch schwierigen Bedingungen viele Jahrzehnte gegen Rost geschützt. Neben der normgerechten Verzinkung nach DIN ISO 1461 bestand die Herausforderung eher in der Logistik. Diese umfasste sowohl den Transport nach Polen und zurück als auch die termingerechte Verladung in überseecontainer. Gerade im internationalen Bereich ist die Termintreue die wichtigste Voraussetzung für den Erfolg eines Projekts.

Seilbahnen schweben dem Verkehrschaos davon

Viele kennen Seilbahnen vermutlich eher von Skigebieten oder touristischen Ausflugszielen. In Städten sind sie selten – noch. Doch laut dem Statistikportal „Statista“ wohnen bis 2030 rund 60 Prozent der Weltbevölkerung in Städten. Siedlungsstrukturen werden immer komplexer, Verkehrschaos droht. Wie verbindet man sinnvoll einzelne Städteteile, wie ermöglicht man Pendlern schnelle Wege zwischen Arbeitsplatz und Zuhause, wie schont man dabei Bewohner und Umwelt? Doppelmayr sieht Seilbahnsysteme hier als echte Multitalente. Sie schweben über die Infrastruktur einfach hinweg und sind dabei umweltfreundlich, sicher und komfortabel.

La Paz zumindest, das in den Anden auf einer Höhe von 3.200 bis 4.100 Meter liegt, ist auf den Geschmack gekommen. Die 1.000.000-Besucher-Marke wurde bereits gut einen Monat nach Eröffnung der „Linéa Roja“ geknackt. Inzwischen sind drei Linien sehr erfolgreich in Betrieb, in den nächsten vier Jahren werden sechs weitere Linien entstehen – laut Doppelmayr das größte urbane Seilbahnnetz der Welt.

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