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Kategorie: Gruppennachrichten

06.12.2016

Dr. Klaus Seppeler Stiftungspreis zum 12. Mal verliehen


Herausragende Masterarbeit zum Thema Korrosionsschutz ausgezeichnet

v. l. n. r.: Kai Seppeler, Tobias Liebmann, Prof. Dr.-Ing. Ralf Feser.

Die 2003 gegründete Dr. Klaus Seppeler Stiftung ehrt jährlich herausragende Arbeiten im Rahmen wissenschaftlicher Forschung und Entwicklung im Bereich des Korrosionsschutzes. Die feierliche Verleihung des begehrten Stiftungspreises fand am 15. November 2016 anlässlich der Mitgliederversammlung der Gesellschaft für Korrosionsschutz (GfKORR) in Frankfurt am Main statt.

Preisträger der diesjährigen Auszeichnung war Tobias Liebmann für seine Masterarbeit im Studiengang Chemieingenieurwesen der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden zum Thema „Mikroelektrochemische Untersuchungen an Aluminiumknetlegierungen“. Den Preis überreichte Kai Seppeler, geschäftsführender Gesellschafter der Seppeler Gruppe, gemeinsam mit Prof. Dr.-Ing. Ralf Feser, Vorsitzender der GfKORR.

Die Arbeit wurde am Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und System IKTS in der Arbeitsgruppe Elektrochemie unter der Leitung von Dr.-Ing. M. Schneider durchgeführt. In der Arbeit wurde das lokale Anodisationsverhalten der Aluminiumknetlegierung AA2024 in einem neutralen Na-Acetatpufferelektrolyten sowie in Citronensäure untersucht. Durch den Einsatz der Mikrokapillartechnik konnte das Verhalten der für diesen Werkstoff charakteristischen intermetallischen Phasen separat von der Matrix charakterisiert werden. Besonders in der Citronensäure wurde ein starkes Auflösungsverhalten intermetallischer Phasen beobachtet. Es wird angenommen, dass eine Komplexbildung - vor allem des Kupfers - stattfindet, die für die verstärkte Auflösungskinetik intermetallischer Phasen verantwortlich ist.

Außerdem wurde in der Arbeit der Einfluss von Chloridionen, die aus der Verwendung von Silber-Silberchlorid- bzw. Kalomelreferenzelektroden stammten, auf die elektrochemischen Untersuchungen in chloridionenfreien Medien experimentell behandelt.

Die Dr. Klaus Seppeler Stiftung hat im Jahr 2005 gemeinsam mit der GfKORR den Stiftungspreis ins Leben gerufen, um bemerkenswerte junge Nachwuchskräfte auf dem Themengebiet des Korrosionsschutzes zu fördern. Seitdem verleiht sie den mit 2.000 Euro dotierten Preis jährlich.


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