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AHOI, WELTHANDEL!

Die Weltbevölkerung wächst – und mit ihr der Hunger nach Getreide. Jedes Jahr werden Millionen Tonnen produziert und gehandelt. Einer der Knotenpunkte soll das neue Getreideterminal im Rostocker Seehafen werden, in dem jede Menge Seppeler steckt.

8,4 Milliarden – so viele Menschen werden 2030 auf der Erde leben, schätzen die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) und die Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO). Ein Grundpfeiler ihrer Ernährung ist Weizen, das mit einer Anbaufläche von 217 Millionen Hektar wichtigste Getreide der Welt – gefolgt von Mais, Reis und Gerste. In ihrem „Agricultural Outlook 2019–2028“ prognostizieren beide Organisationen einen Anstieg des Weizenverbrauches in den nächsten zehn Jahren um 93 Millionen Tonnen. Eine große Herausforderung für die Agrarwirtschaft – nicht nur in Bezug auf den Anbau, sondern auch auf den Handel.

Die Unternehmen Beiselen, Trede & von Pein, Rudolf Peters Landhandel und J. Stöfen haben deshalb im Seehafen von Rostock ein neues Getreideterminal gebaut, das eine der größten Export-Anlagen Europas werden soll. Auf fünf Hektar Fläche entstehen 18 Silos mit einer Lagerkapazität von 160.000 Tonnen, eine Getreideannahme für Bahn und Lkw, Schaltwarte und Maschinenturm, eine Verladung mit Förderbandbrücke, eine Werkstatt sowie Labore und Büros. Der Komplex ist auf dem neuesten Stand der Technik – und in der stecken 100 Tonnen von uns verzinkte Stahlbauteile.

Verzinkte Teile von Seppeler stecken vor allem in der Fördertechnik sowie in vielen weiteren Maschinen des Getreideterminals

Auftrag lief mehr als ein Jahr
„Im Juli 2017 trafen wir uns mit dem Produktionsleiter unseres Kunden, der Mühlen- und Silobaufirma Franz Ruberg & Co, um die Eckdaten des Projektes festzulegen“, berichtet Alexander Köster, Verkauf Feuerverzinkung & Pulverbeschichtung von Helling & Neuhaus. „Im August 2017 fingen wir an, die ersten Teile zu verzinken – der Zeitraum dafür erstreckte sich über mehr als ein Jahr.“ Alle von uns verzinkten Bauteile erhielten zudem eine Zinklar-Passivierung, die vor Weißrost schützt und für einen längeren Glanzerhalt sorgt. Verbaut sind die Elemente größtenteils in Fördertechnik und Elevatoren. Das sind Förderanlagen, die besonders für den Materialtransport in vertikaler Richtung geeignet sind. Man verwendet sie häufig beim An- und Abtransport von Material im Bergbau, in Kraftwerken oder eben im Lagerbereich.

Anforderungen punktgenau erfüllt
„Das Handling der Elevatorröhren war im Verzinkungsprozess aufgrund ihres großen Durchmessers nicht ganz einfach. Die eigentliche Herausforderung für uns steckte aber in der Logistik. Wir hatten einen extrem engen Zeitplan“, so Köster. Auch Michael Wolf, Geschäftsführer und Vertriebschef von Ruberg, erinnert sich: „Wir haben Seppeler informiert, wann sie unsere Bauteile abholen können und die verzinkte Ware immer just in time zurückbekommen, um sie zügig zur Baustelle weiterzuschicken. 100 Prozent termintreu und immer in bester Qualität.“

Dafür hat Helling & Neuhaus seine Arbeiten exakt auf die Anforderungen von Ruberg abgestimmt. Kein Problem, denn die Geschäftsbeziehung beider
Häuser währt viele Jahre – man verlässt sich aufeinander. „Wir sind mehr als zufrieden mit der Zusammenarbeit“, sagt Wolf, für den der Auftrag aus Rostock
ein echtes Großprojekt ist, denn weitere Bauphasen stehen noch bevor.

Zurzeit wird eine Bahnannahme gebaut und im Anschluss erfolgt die Montage der letzten vier der 18 Silos. Zudem ist ein Lager mit einem Volumen von 70.000 Kubikmeter Kapazität für die zweite Jahreshälfte 2020 geplant. Teilbereiche des Terminals wurden schon in Betrieb genommen und bereits Anfang April meldeten die Betreiber ihre erste Million Tonnen verladenes Getreide. Das Schiff zu diesem Meilenstein: die MV Roztocze, die mit Gerste für Marokko beladen wurde. Sie war eines von 55 Seeschiffen, die in den ersten 15 Betriebsmonaten in See stachen, um Menschen in gut 15 Ländern mit Getreide zu versorgen.

320 Mio.
Die bald 18 Silos haben nach Fertigstellung eine Lagerkapazität von 160.000 Tonnen Getreide. Das entspricht der Mehlmenge für 320 Millionen Brote.

Exportschlager
Auf knapp 204 Millionen Tonnen im Jahr 2028 wird vermutlich allein der weltweite Handel von Weizen anwachsen.
Quelle: OECD-FAO Agricultural Outlook 2019–2028

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