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Auf dem richtigen Dampfer

Erneuerbares Methanol ist ein wichtigster Brennsto  unserer Zukunft. Das Ausflugsschiff MS innogy auf dem Essener Baldeneysee fährt bereits mit Methanol-Antrieb. Gleich drei Behälter aus Rietberg spielen dabei eine große Rolle.

Autos mit Elektro- und Hybridmotoren sind mittlerweile Alltag. Für die Schwergewichte unseres Transportwesens ist die Energiewende hingegen noch eine Herausforderung. Ein Schiff etwa, das einen Ozean überqueren soll, wird mit einer Batterie nicht weit kommen. Auch Flugzeuge oder Lkw stehen vor diesem Problem.

Eine Lösung heißt erneuerbares Methanol. Der Treibstoff setzt nur so viel CO2 frei, wie zuvor für seine Herstellung beispielsweise aus der Luft geholt wurde. innogy, bald Tochtergesellschaft von E.ON, zeigt in einem beispielhaften Projekt, wie erneuerbares Methanol produziert und eingesetzt werden könnte. Mit von der Partie sind drei Tanks der Behälterexperten aus Rietberg.

TANKSTELLE
Vor der Tankstelle, in der der größte der drei Behälter verbaut ist, befindet sich ein Abfüllplatz, ebenfalls aus Rietberg. Dieser stellt sicher, dass das Methanol auf keinen Fall in die Umwelt gelangt. Der mobile Behälter versorgt das Ausflugsschiff MS innogy mit Treibstoff.

Das „Greenfuel“-Projekt
„Wir sind Unterstützer der Energiewende und wollen mit erneuerbaren Energien die endlichen fossilen Energieträger ersetzen“, erklärt Christian Metzger aus dem Bereich Strategy and Technology bei der innogy SE, die in Kooperation mit der Stadt Essen das Projekt „greenfuel“ ins Leben gerufen hat.

Dreh- und Angelpunkt des Projekts ist der Essener Baldeneysee. Dort macht innogy die gesamte Wertschöpfungskette von der Methanol-Produktion bis zur Anwendung erlebbar: Ein Laufwasserkraftwerk erzeugt Strom, der benötigt wird, um das erneuerbare Methanol in einer weiteren Anlage vor Ort herzustellen. Die MS innogy schließlich, ein eigens umgebauter Ausflugsdampfer, kann mit einer vollen Tankfüllung 16 Stunden lang über den Baldeneysee schippern. Auch zwei um eine Brennstoffzelle erweiterte Elektrofahrzeuge der innogy tanken bereits den klimaneutralen Treibstoff.

Drei Behälter
Was einfach klingt, erforderte gute Vorbereitung. „Insbesondere Lagerung und Transport von Methanol will wohl überlegt sein“, bestätigt Guido Röttgers, zuständig für das Business Development der Seppeler Behältertechnik in Rietberg. Methanol hat einen hohen Anspruch an Reinheit, weswegen Edelstahl das Material der Wahl ist. Zudem muss im gesamten Prozess sichergestellt sein, dass zu keiner Zeit etwas auslaufen kann. Auf Empfehlung eines Projektpartners im „greenfuel“-Projekt, der die Rietberger Kollegen schon aus einer früheren Zusammenarbeit kannte, wandte sich Christian Metzger an uns. „Eine gute Wahl“, bestätigt Metzger. „Wir brauchten drei Behälter in drei Größen für drei unterschiedliche Anforderungen. Und sogar als es zu Schwierigkeiten mit einer gelieferten Pumpe kam, hat Guido Röttgers eine Lösung gefunden.“

Der mit Abstand größte Tank ist der Lagertank LT elh 5000, der in einen Brandschutzcontainer integriert ist. Hier wird das produzierte Methanol nicht nur zwischengelagert, er dient außerdem als Tankstelle für den mobilen Behälter und die beiden innogy-Autos. Weil beim Tanken auch mal ein Tropfen daneben gehen könnte, aber nichts davon ins Grundwasser gelangen darf, ist die Tankstation zusätzlich mit einer Auffangstation der Rietbergwerke versehen.

In der MS innogy ist ein KC 450 verbaut. Ein 450-Liter-Edelstahltank, der – das ist wichtig für die Sicherheit auf Transportschiffen – explosionsstoßdruckfest ist. Betankt wird das Schiff per Behälter Numero 3, einem Quadro-C 330. Doppelwandig, außen beschichtet, fasst 330 Liter – und ist als Sonderanfertigung auf einem eigens konstruierten Anhänger verbaut. Er verfügt außerdem über eine permanente, energieunabhängige Vakuum-Lecküberwachung, die erneut sicherstellt, dass nichts auslaufen kann. Ein ganz wesentlicher Punkt war die UN-Zulassung als Transportbehälter und die Lagerzulassung.

„Es war eine spannende Aufgabe, drei passgenaue Lösungen für innogy und das  ̧greenfuel’-Projekt zu entwickeln", sagt Guido Röttgers. „Methanol wird in Zukunft eine große Rolle spielen, die Rietbergwerke sind dafür bereit."

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