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Tschechische Riviera

100 Meter pures Vergnügen – damit die Badegäste im Brünner Aquapark Riviera auch noch in vielen Jahren sicheren Schrittes zur Riesenrutsche gelangen, hat Seppeler eine Spindeltreppe verzinkt. Und die hat gleich für einen Polizeieinsatz gesorgt.

Rutschen, Wildwasserflüsse, Wellnessangebote – Aquaparks sind für Wasserratten echte Attraktionen. Auch in der zweitgrößten Stadt Tschechiens, in Brünn, tauchen Badegäste gerne ab. Dass deren Erwartungen nicht nur erreicht, sondern übertroffen werden, dafür sorgen die Josef Wiegand GmbH & Co. KG und die Wiegand.Mälzer GmbH aus dem hessischen Rasdorf. Der innovative Unternehmenszusammenschluss im 1.750 Einwohner starken Örtchen ist auf dem internationalen Parkett der Freizeitanlagen marktführend.

Das wussten auch die Bauherren des Riviera-Projektes in Brünn, einem zukünftigen Aquapark der Superlative. 6.000 Quadratmeter reine Wasserfläche werden hier einem Fluss nachempfunden und schlängeln sich vom Schwimmerbereich in den Nichtschwimmerbereich und zu zahlreichen Attraktionen. Ein absolutes Highlight ist die Wasserrutsche der Hessen: 100 Meter Rutschbahn aus Edelstahl winden sich in Form einer rund 75 Meter langen Mulden- und einer Breitwellenrutsche mit 15,4 Metern Länge und 4,17 Metern Breite gekonnt in den Fluss. „Das Material der Anlage haben wir den vorgesehenen Edelstahlschwimmbecken angepasst“, erklärt Projektleiter Sirko Adler von Wiegand. „So ergibt sich ein harmonisches Bild.“

Groß macht glücklich
Ein harmonischer Eindruck soll auch beim Rutschen aufkommen – und zwar mit Hilfe großer Module aus tiefgezogenem Edelstahl, denn diese weisen weniger hinderliche Schweißnähte auf. „Mit Edelstahl sind wir außerdem in Länge, Breite und Formgebung sehr flexibel. Darin liegt auch unsere Stärke: Wir können alles ganz individuell nach Kundenwünschen gestalten“, so Adler.

Allerdings müssen die Wassernarren ja erst mal überhaupt bis zum Einstieg der Rutsche kommen – hier beginnt die Arbeit für Seppeler. Denn zum Startpunkt führt eine 11 Meter hohe und im Durchmesser 2,45 Meter breite Spindeltreppe, die in einer Treppenplattform mündet. Die Treppe besteht, anders als die Rutschen, aus verzinktem und beschichtetem Stahl. Das ist eine preisgünstige und gute Alternative zu Edelstahl, bietet das Duplex-Verfahren doch einen hohen Korrosionsschutz, der bei Einsatz im Wasserbereich notwendig ist. Länge und Breite der Treppe sind jedoch nicht Standard. „Es war das erste Mal in mehr als 3.000 Projekten, dass wir so große Elemente vollständig verschweißt haben. Daher mussten wir auf die Suche nach einem guten Verzinker gehen, der solche Maße bedienen kann“, erklärt Adler. Der Tipp eines erfahrenen Kollegen führte Wiegand zu unserer 320 Kilometer entfernten Feuerverzinkung Holdorf.

Mit Top-Qualität gepunktet
„Zum Glück haben wir den breitesten Kessel Deutschlands mit Arbeitsmaßen von 12,60 Metern Länge, 3,30 Metern Tiefe und 2,55 Metern Breite“, sagt Dominik Schwarze, Verkauf Innen- und Außendienst in Holdorf. „Die Treppenkonstruktion passte ideal hinein. Es war sogar noch etwas Luft, was die Qualität steigert.“ Von der waren nicht nur die hessischen Freizeitanlagenbauer begeistert, sondern auch deren tschechische Auftraggeber. „Wir konnten bei unserem Kunden mit Bildern aus der Verzinkung punkten“, berichtet Adler. „Es hat schon einen tollen Effekt, wenn das Stahlteil aus dem Verzinkungskessel kommt und so futuristisch glänzt.“ Aufgrund der hervorragenden Qualität war die verzinkte Treppe zudem sehr gut zu beschichten.

Um die Montagezeit zu verkürzen, wurde die Treppe bei Wiegand sogar noch mit Geländer und Handlauf vormontiert. Laut Adler hat das schätzungsweise eine Woche eingespart und die Arbeitszeit vor Ort auf fünf Tage reduziert. Richtiggehend spektakulär war der Transport von Rasdorf ins rund 700 Kilometer entfernte Brünn. Aufgrund der Größe der Anlage wurde diese nachts in einem Stück per Übergrößentransport auf den Weg gebracht – mit Polizeibegleitung. „Unsere Anlage ist eingeschlagen wie eine Bombe. Mit der Rutsche wurde ein Meilenstein im Riviera-Projekt gesetzt“, resümiert Projektleiter Sirko Adler.

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