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Über uns

Die Geschichte einer Familie
und ihrer Leidenschaft

„Was auch kommt, wir müssen immer ein bisschen besser sein, als wir gestern waren, als unser Wettbewerb, als es erwartet wird.”


Dr. Klaus Seppeler

Mit diesen Worten beschrieb Dr. Klaus Seppeler seine Idee einer kontinuierlichen Innovation des Unternehmens. Diese Haltung lässt sich in der Rückschau auf die gesamte Geschichte der Seppeler Gruppe übertragen. Insbesondere was Produkte und Technologien anging, herrschte hier von Anfang an eine große Offenheit und ein nach vorn gerichtetes Verständnis für Veränderung, Innovation und Forschung.

Gehen Sie mit uns auf eine Zeitreise und erfahren Sie mehr über die Hintergründe der mehr als 100jährigen Geschichte der Seppeler Gruppe und der Rietbergwerke, der Keimzelle des heutigen Unternehmens.

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Verstellpropeller

1917

Verstellpropeller


Dipl.-Ing. Eduard Seppeler gründet in Berlin ein Konstruktionsbüro für Flug- und Fahrindustrie. Er entwickelt und produziert für die Luftfahrt u.a. Motorenprüfstände, Verstellpropeller oder Betankungsanlagen.

1919

Die Gründung


Im Jahr 1919 gründet der Kaufmann Clemens Lohaus in Rietberg eine Röhren- und Blechwarenfabrik. Für die Verzinkung eigener Produkte wird 1922 die erste Verzinkungsanlage gebaut. Im Folgejahr werden die ersten schmiedeeisernen Transportfässer hergestellt.

1925

Rietbwergwerke


Wird die Röhren- und Blechwarenfabrik in Rietbergwerke Aktiengesellschaft umfirmiert. Bis heute ist der Name „Rietbergwerke“ am Stammsitz in Rietberg, der Keimzelle der heutigen Seppeler Gruppe, beibehalten worden.

1929

Hofgeräte


Das Programm wird um „Hofgeräte“ erweitert. Die Mechanisierung der Landwirtschaft verlangt nach verzinkten Jauchefässern und Futterdämpfern.

1936

Familie Seppeler


Die Familie Seppeler, die bereits seit dem 15. Jahrhundert im ostwestfälischen Rietberg beheimatet war, begründet 1936 ihr unternehmerisches Engagement mit der Übernahme der Aktienmehrheit der Rietbergwerke AG durch die Seppeler Stiftung für Flug- und Fahrwesen mit Sitz in Berlin.

Gleichzeitig wird die Produktion der Seppeler Prüfstände und Betankungsanlagen nach Rietberg-Neuenkirchen verlagert.

Dipl.-Ing. Eduard Seppeler (hier mit seinem Vater Prof. Georg Seppeler und seinen Söhnen (v.li) Wolfgang, Jürgen und Klaus) ist Inhaber der Stiftung und gilt als Pionier und geistreicher Erfinder im Bereich der Flug- und Fahrindustrie.

Die Produktvielfalt im Laufe der folgenden Jahre war enorm. Lassen Sie sich dies von ehemaligen Mitarbeitern erzählen.

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1949

Verzinkte Kleintankanlage


Mit der Mineralölindustrie entwickeln die Rietbergwerke verzinkte Kleintankanlagen. Sie werden als „Rietberg-Tankanlagen“ nicht nur in der Landwirtschaft zum Begriff.

1950

Trockner


Die 50er Jahre sind von Umbrüchen in der Landwirtschaft geprägt. Durch den Einsatz von Düngemitteln konnte die Produktion enorm gesteigert werden. Gleichzeitig vereinfachte der Einsatz von Maschinen die Arbeit.

Die Rietberwerke leisten durch Anlagen zur Trocknung von Feuchtgetreide und zur Getreidelagerung einen Beitrag zur Ernährungssicherung. 1955 wird der neue Schachttrockner entwickelt. Er wird zur meistverkauften Trocknungsanlage und zu einem der erfolgreichsten Produkte. Die Rietbergwerke werden zum Marktführer bei Belüftungs- und Trockentechnik.

1956

Heizöl-Batterietanks


Die Produktion von Heizöl-Batterietanks rückt in den Vordergrund. Viele Haushalte benötigen die Tanks für die Umstellung von Heizungsanlagen auf den Brennstoff Öl. Die Nachfrage ist riesig.

Mit der Herstellung doppelwandiger Behälter und spezieller Heizöl-Batterietanks setzen im Unternehmen erste Produktentwicklungen ein, die dem Umweltschutzgedanken verpflichtet sind.

1959

Dr. Klaus Seppeler


Nach seinem Eintritt 1953 in die Rietbergwerke wird Dr. Klaus Seppeler 1959 alleiniger Geschäftsführer. Er trifft viele Maßnahmen zur Modernisierung der Produktionsabläufe und des Vertriebs und schafft so die Grundlagen für das dynamische Wachstum des Unternehmens in den 60ern und frühen 70er Jahren.

Als Mitbegründer des Industriebverbandes Feuerverzinken hatte er sich zum Ziel gesetzt, das Verfahren des Feuerverzinkens und dessen Vorteile der Öffentlichkeit bekannter zu machen.

Dr. Klaus Seppeler hat über 50 Jahre lang die Geschicke des Unternehmens maßgeblich bestimmt.

Kai Seppeler berichtet über seinen Vater
Dr. Klaus Seppeler.

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1960

Werbung


Schon seit 1960 beginnt der Aufbau einer eigenständigen Marketing-Abteilung. Hier werden ein eigenes Logo und erste Marketingstrategien entwickelt.

Innerhalb kürzester Zeit erhält das Unternehmen eine moderne und zugleich anspruchsvolle Außendarstellung mit ästhetischen Komponenten sowie ungewöhnlichen Werbeslogans und Markenbezeichnungen.

Messen


Präsenz und Leistungsstärke zeigen, mit dem Kunden ins Gespräch kommen. Aufwändig gestaltete Messestände werden zum Treffpunkt und tragen zu einem modernen Erscheinungsbild bei.

1965

Modernste Anlage Europas


Feuerverzinken wird als "bester Korrosionsschutz für Stahl" immer wichtiger. Die Rietbergwerke bauen die modernste Feuerverzinkungsanlage Europas mit dem Kesselmaß von 14,20 m Länge. Der Anteil der Lohnverzinkung macht mittlerweile fast 1/3 des Gesamtumsatzes aus. Mit dem Bau dieser Verzinkungsanlage ändert sich die Ausrichtung der Rietbergwerke grundlegend. Die Feuerverzinkung entwickelt sich zum Kerngeschäft des Unternehmens.

1974

Wolfgang Seppeler


Wolfgang Seppeler, der jüngere Bruder von Dr. Klaus Seppeler, der mittlerweile für die innerbetriebliche Organisation und Modernisierung sowie für das Produktdesign im Unternehmen verantwortlich ist, leitet das Projekt federführend. Mit der Einführung einer Produktgruppenorganisation gelingt dem Unternehmen ein Quantensprung im Hinblick auf die Herausbildung und Mobilisierung von Eigenverantwortung, Produktidentifikation, Flexibilität und somit letztendlich auch der Wirtschaftlichkeit.

Industriegeschichte zeigt sich im Wandel der Arbeitsplätze. Wobei das Thema „Mensch und Arbeit“ bei den Rietbergwerken stets eine wichtige Rolle spielte. Die Produktionsorganisation und das Projekt „Humanisierung des Arbeitslebens (HdA)“, das in Kooperation mit der TU Berlin umgesetzt wurde, wurden im Wesentlichen von Wolfgang Seppeler betreut.

Fördern und fordern


Verzicht auf straffe Führung, Detailanweisung und enge Kontrolle. Stattdessen Eigeninitiative und Eigenverantwortung. Nach dem Motto „Fordern und Fördern“ wird in den Ritebergwerken der Ehrgeiz zu eigenständiger Problemlösung geweckt. Kollegiales Miteinander, auch außerhalb des Arbeitsplatzes, wird ebenfalls großgeschrieben.

1974

Das Wachstum der Seppeler Gruppe beginnt


Mit dem Kauf der Firma Helling & Neuhaus in Gütersloh beginnt das strategische Wachstum der Seppeler Gruppe. Neben einer zweiten Verzinkerei erwirbt das Unternehmen erstmalig einen neuen Produktionszweig: die Stahlgitterrostfertigung.

Die Erschließung neuer regionaler Märkte und die Erweiterung des Angebotes dauern bis heute an. Mittlerweile gehören 15 Standorte zur Seppeler Gruppe. Klicken Sie hier, um eine Übersicht über die Erweiterung der Seppeler Gruppe zu sehen.

Erweiterung der Seppeler Gruppe

1983

Kai Seppeler


Kai Seppeler tritt in die Seppeler Gruppe ein. Als Geschäftsführer bringt er die Markterschließung und die Expansion des Unternehmens immer weiter voran. Die gleichermaßen markt- und zukunftsorientierte Ausrichtung der Seppeler Gruppe findet Ausdruck in seinem Leitbild „Seppeler – bei uns klappt’s“. Es ist die Verpflichtung, in allen Geschäftsbereichen als produzierendes Dienstleistungsunternehmen allen Kunden individuelle Spitzenleistungen zu bieten. "Bei uns klappt’s" ist eine Botschaft nach außen und innen und damit der Anspruch an die eigene Arbeit.

„Nachhaltigkeit und Vertrauen sind wesentliche Grundlagen unserer Unternehmenskultur, so wie sie von der Familie Seppeler über Generationen geprägt wurde. Als Familie ist es unsere Aufgabe, den Bestand der Unternehmen der Seppeler Gruppe mit ihren Arbeitsplätzen zu sichern und den Rahmen für einen dauerhaften Erfolg herzustellen.“

Kai Seppeler,
Aufsichtsratsvorsitzender

1984

Spezialbehälter Umweltschutz


Im Geschäftsbereich Behältertechnik entsteht der erste Spezialbehälter für den Umweltschutz: das Altöldepot 950. 1987 erhält das vom Industriedesigner Karl Heinz Keunecke entworfene Altöldepot 600 den „Staatspreis des Landes Nordrhein-Westfalen für Design und Innovation“.

1987

Duplex-System


Der Oberflächenschutz Feuerverzinken wird um das erprobte Duplex-System, Verzinkung plus Farbbeschichtung, erweitert. Die zusätzliche Beschichtung erhöht die Langlebigkeit der Feuerverzinkung und ermöglicht eine ansprechende Optik unter Nutzung der gesamten Farbpalette.

Die Beschichtung verzinkter Teile und weiterer Materialien gewinnt in den Folgejahren immer mehr an Bedeutung. Die Seppeler Gruppe errichtet an vielen Standorten eigene Pulver- und Nassbeschichtungsanlagen, um dem Kunden optimale Qualität aus einer Hand anbieten zu können. Somit ist der Grundstein für den vierten Geschäftsbereich der Seppeler Gruppe gelegt worden.

1991

„die starke Verbindung“


Die Seppeler Gruppe präsentiert sich nach außen mit einem neuen Logo und dem Slogan „die starke Verbindung“. Unter zentraler strategischer Führung operieren die Unternehmen weiterhin rechtlich eigenständig. Die produktive Verbindung der Unternehmen und der Mitarbeiter findet Ausdruck im neu entwickelten Logo „produzierender Dienstleistungsbetrieb“.

Symbolisch verdeutlicht wird diese Verbindung in einer dreidimensionalen Skulptur von Prof. Fiebig.Diese steht es bis heute für die innovative Dynamik der Gruppe.

1997

Eintritt in den polnischen Markt


In Chrzanów, in der Nähe von Krakau, wird die erste Auslandsgesellschaft der Seppeler Gruppe, die Ocynkownia Śląsk Sp. z.o.o. gebaut. Die Anlage ist konzipiert für besonders große und schwere Stahlkonstruktionen. Im Jahr 2007 folgt der Bau der polnischen Zweigniederlassung in Kluczbork.

In den Jahren 2013 und 2017 erwirbt die Seppeler Gruppe weitere Verzinkereien in Czestochowa und Swidnica, baut damit ihre Marktstellung in Südpolen weiter aus und erweitert somit ihr Produktspektrum um eine Hochtemperaturanlage.

2002 beteiligt sich die Seppeler Gruppe als Mehrheitsgesellschafter an dem polnischen Gitterrosthersteller Kraty Mostostal Krakow.

2003

Dr. Klaus Seppeler Stiftung


Die unternehmensnahe Dr. Klaus Seppeler Stiftung wird in der Rechtsform einer Familienstiftung gegründet. Die Stiftung hat die Aufgabe, alle Grundsatzentscheidungen im Sinne der Unternehmens- und Familienphilosophie langfristig und tragfähig zu sichern und zu fördern.

Die Forschung und Entwicklung wissenschaftlicher Projekte und Innovationen innerhalb der gesamten Seppeler Gruppe wird gefördert und unterstützt.

2004

Gründung der Seppeler Holding


Im Jahr 2004 wird die Seppeler Gruppe neu organisiert. Die aus den Rietbergwerken hervorgegangene Seppeler Holding und die im Vorjahr gegründete Dr. Klaus Seppeler Stiftung bilden die Eckpfeiler einer modernen Unternehmensstruktur. Die über Jahrzehnte entwickelte Unternehmenskultur und die enge Verbindung zur Familie Seppeler stehen für eine erfolgreiche Entwicklung der eigenständig agierenden Unternehmender Gruppe.

2008

Engagement vor Ort


Engagement vor Ort wird in der Seppeler Gruppe großgeschrieben. So wurde zum Beispiel der Stadt Rietberg anlässlich der Landesgartenschau eine Brücke geschenkt.

2018

Nina Seppeler


Nina Seppeler ist bereits seit 2004 im Unternehmen tätig und übernimmt im Jahr 2018 die Koordination und Steuerung der polnischen Werke in der Funktion der Geschäftsführerin. Im Jahr 2020 wird sie in die Geschäftsführung der Seppeler-Rietberg GmbH berufen. Nach dem Wechsel von Kai Seppeler in den Aufsichtsrat im Jahr 2018 ist die Familie Seppeler somit weiterhin mit einem Mitglied in der Geschäftsführung vertreten. Nina Seppeler legt besonderen Wert auf die Fortführung der gelebten Familien - und Unternehmenskultur. Ihr Leitspruch „Brenne für das, was du tust und tu, wofür du brennst. Dann wirst du Erfolg haben!“ ist für Sie Anspruch und Ansporn in Ihrer Führungsposition und bei der Erfüllung Ihrer Aufgaben.

2008

Engagement vor Ort


Engagement vor Ort wird in der Seppeler Gruppe großgeschrieben. So wurde zum Beispiel der Stadt Rietberg anlässlich der Landesgartenschau eine Brücke geschenkt.

Kai Seppeler berichtet über die Rietbergwerke anlässlich des 100-jährigen Jubiläums.

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2019

100-jähriges Jubiläum


Die Seppeler Gruppe blickt stolz auf die mittlerweile 100-jährige Geschichte zurück. Die Feierlichkeiten des 100-jährigen Jubiläums der Rietbergwerke werden mit vielen Gästen, die dem Unternehmen seit vielen Jahren verbunden sind, gefeiert.

Ausblick mit Weitblick


„Auch in Zukunft setzt unsere Unternehmensführung auf das Zusammenwirken von Mensch und Technik. Durch Investitionen in leistungsstarke und umwelteffiziente Technik und durch aktives Nutzen der Chancen, die sich heute und morgen am Markt ergeben, schaffen wir die Grundlage für unsere dauerhafte Wettbewerbsfähigkeit.

Zielgerichtet orientieren wir uns weiterhin an den Bedürfnissen und Anforderungen unserer Kunden im Bereich Feuerverzinkung, Beschichtung, Behältertechnik und Gitterroste. Dabei agieren wir im Sinne eines Familienunternehmens langfristig und nachhaltig, damit wir auch in Zukunft sagen können: Seppeler – bei uns klappt’s“.

v.l. Thomas Weise, Kai Seppeler, Nina Seppeler, Stefan Neese

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