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Freitag, 04.11.2022

Feuerverzinker brauchen kontinuierliche Energieversorgung - Deutschland benötigt einen durchdachten und realistischen Energieplan

Beim Besuch von Jürgen Coße, Mitglied des Deutschen Bundestages der SPD-Bundestagsfraktion, betonte Kai Seppeler, das Deutschland endlich einen realistischen Energieplan vorlegen muss und forderte die Zusicherung der Energieversorgung für Feuerverzinker. Thomas Weise verwies auf die unterschiedlichen Anwendungsfelder von feuerverzinktem Stahl, der ein Möglichmacher der Energietransformation und für viele Lieferketten unentbehrlich ist.

 

Osnabrück (26. Oktober 2022) – Jürgen Coße, Mitglied des Deutschen Bundestages der SPD-Bundestagsfraktion, besuchte am Mittwoch, 26. Oktober 2022, die Seppeler Feuerverzinkung Osnabrück GmbH & CO. KG in Westerkappeln. Der Bundestagsabgeordnete besichtigte das Seppeler Unternehmen und machte sich ein Bild über die Lage in einer Feuerverzinkerei.     

   
Kai Seppeler, Gesellschafter und Vorsitzender des Aufsichtsrates bei der Seppeler Gruppe erörterte, dass ihm die schwierige Gemengelage der Politik durchaus bewusst ist. Er hadere aber mit der Umsetzung und den Zielen der Energiepolitik. Diese sind in diesen Zeiten teilweise nicht nachzuvollziehen.
   
„Als Seppeler Gruppe wissen wir um die Schwierigkeit für die Bundespolitik, eine konsistente Energiepolitik in diesen Zeiten zu formen. Es kann doch nicht sein, dass die Bundesregierung ständig von der Energietransformation spricht, wenn nicht genügend grüner Strom oder Alternativen zur Verfügung stehen. Wir brauchen eine faktenorientierte Analyse der Energielage in Deutschland und eine realistische und durchdachte Energiepolitik. Nur so kann ich als Unternehmen auch zielführend Investitionen in die Transformation tätigen. Um Schäden an den Anlagen abzuwenden, brauchen wir kurzfristig eine gesicherte Energieversorgung,“ so Seppeler.
Thomas Weise, Geschäftsführer Seppeler Holding und Verwaltungs GmbH & Co. KG machte deutlich, dass noch immer viel zu wenig in Lieferketten gedacht werde und Werkstoffe, die kreislaufwirtschaftliche Parameter aufweisen, politisch berücksichtigt werden müssen.   
„Feuerverzinkter Stahl ist langlebig, wiederverwendbar und recyclebar. In Sachen Kreislaufwirtschaft kenne ich wenige Werkstoffe, die solche Parameter haben. Wir kommen in vielen wichtigen Lieferketten vor, u.a. Bauwesen, Transportwesen, Industriegüterausrüstung, Windräder oder Solardächern. Wir benötigen weiterhin Erdgas, um diese Lieferketten mit feuerverzinktem Stahl zu versorgen. Und wir brauchen auf politischer Ebene endlich die Verpflichtung, dass kreislaufwirtschaftliche Parameter über den Lebenszyklus mitgedacht werden,“ sagte Weise.