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Dienstag, 15.11.2022

Kai Seppeler fordert beim Besuch von MdB Karliczek eine mittelstandsfreundliche Ausgestaltung der Gas- und Strompreisbremse

Deutschland benötigt einen faktenorientierten und realistischen Energieplan

Beim Besuch von Anja Karliczek, Mitglied des Deutschen Bundestages der CDU-Bundestagsfraktion, hebt Kai Seppeler hervor, dass sich die Ausgestaltung der Gas- und Strompreisbremse an den praktischen Realitäten orientieren sollte. Zudem fordert er einen faktenorientierten Energieplan für Deutschland. Thomas Weise machte deutlich, dass es mehr Anreize für den Einsatz von zirkulären Werkstoffen, wie es feuerverzinkter Stahl darstellt, geben muss.      

Osnabrück (15. November 2022) – Anja Karliczek, Mitglied des Deutschen Bundestages der CDU-Bundestagsfraktion und Bundesministerin a.D., besuchte am Montag, 14. November 2022, die Seppeler Feuerverzinkung Osnabrück GmbH & CO. KG in Osnabrück. Die Bundestagsabgeordnete besichtigte die Feuerverzinkungsanlage und tauschte sich mit der Geschäftsführung zur momentanen Energie- und Klimapolitik aus.        

Kai Seppeler, Gesellschafter und Vorsitzender des Aufsichtsrates bei der Seppeler Holding und Verwaltungs GmbH & Co. KG, stellte heraus, dass die Gas- und Strompreisbremse die richtige politische Entscheidung ist. Er befürchtet aber zu viel Bürokratie und eine Ausgestaltung, die nicht zum Mittelstand passt.

„Als Seppeler Gruppe begrüßen wir die Pläne zur Gas- und Strompreisbremse. Damit können wir arbeiten, es gibt uns Planungssicherheit. Aber die Gas- und Strompreisbremse muss passgenau sein. Bspw. musss eine monatliche Abrechnung der Verbräuche und des Kontigents erfolgen. Denn unser Geschäft ist geprägt von regionalen Nachfrageunterschieden, ein Jahresdurchschnittsverbrauch für Gas oder Strom könnte in Spitzenzeiten sehr teuer werden. Gleichzeitig brauchen wir einen faktenorientierten und realistischen Energieplan. Nur so können wir uns als Unternehmen auf die Zukunft vorbereiten,“ so Seppeler.

„Energiesicherheit für die heimische Industrie ist immens wichtig“, bestätigte Anja Karliczek. „Der Mittelstand und die Industrie in unserer Region sichern uns gut bezahlte Arbeitsplätze. Wir wollen, dass NRW ein Industrieland bleibt und nicht weiter industrielle Arbeitsplätze ins Ausland verlagert werden müssen. Sichere und bezahlbare Energieversorgung muss daher Priorität haben."

Thomas Weise, Geschäftsführer Seppeler Holding und Verwaltungs GmbH & Co. KG, forderte mehr Anreize beim Einsatz von Werkstoffen, die zirkuläre Eigenschaften haben. Dieses Potential wird beim Klimaschutz noch nicht genügend ausgeschöpft.    

„Wir sind der Meinung, dass es sich lohnen muss, einen Korrosionsschutz zu verwenden, der zirkuläre Eigenschaften hat, wie feuerverzinkter Stahl. Politische Entscheidungen sollten kreislaufwirtschaftliche Paramater beim Korrosionsschutz viel mehr berücksichtigen, als es heute der Fall ist. Deutschland hat die Chance, aktiven Klimaschutz mit dem richtigen Werkstoff zu betreiben,“ sagte Weise.

Klaus Großegesse, Geschäftsbereichsleiter der Seppeler Feuerverzinkung Osnabrück GmbH & CO. KG, wünscht sich verbindliche Rahmenbedingungen und einen ganzheitlichen Ansatz bei der Energiepolitik. „Als Geschäftsbereichsleiter brauche ich Rahmenbedingungen, auf die ich mich verlassen kann. Das Hin und Her die vergangenen Monate bei der Energiepolitik hat es nicht gebraucht. Überdies wünsche ich mir, dass es bei der Energiepolitik einen ganzheitlichen Ansatz gibt. Und dass wir alle Potentiale nutzen. Vor allem bei der Wind- und Solarenergie ist noch viel Luft nach oben.